Der öffentliche Raum ist frei zugänglich und im Grundsatz für alle da. Defensive Architektur umfasst Elemente, die darauf abzielen, bestimmte Gruppen – etwa obdachlose oder suchtbetroffene Menschen – von einem Ort fernzuhalten. Dazu gehören zum Beispiel runde oder schräge Sitzbänke, Metallstifte auf Fensterbänken oder Sprinkleranlagen. Deren Präsenz im öffentlichen Raum wirft grundlegende Fragen auf: Wie entstehen diese und andere Formen des Ausschlusses, und welche Auswirkungen haben sie auf das Stadtleben und auf die Betroffenen? Wie kann öffentlicher Raum gestaltet werden, der offen und sicher für alle ist? Und was braucht es für eine „Stadt für alle“?
Programm:
- Begrüssung Eveline Althaus, Opensquare
- Impuls-Referat Klaus Petrus – Foto-Impressionen
- Dialogrunde moderiert von Karin Salm
- Anschliessend Barbetrieb Architekturforum Zürich
Im Gespräch mit Karin Salm:
- Klaus Petrus, Philosoph, Foto-Journalist und Co-Leiter Surprise
- Stefan Kurath, Architekt und Co-Leiter Institut Urban Landscape ZHAW
- Adriana Ruzek, Gassenarbeiterin & Co-Geschäftsleiterin Schwarzer Peter, Basel
Eintritt frei.
Ende der Veranstaltung ca. 21:30h.
