Definitiv kein Weihnachtsmärchen
Die Vorweihnachtszeit mit ihren festlich beleuchtenden Dörfern und Städten bringt auch viel Verkehr und überbordenden Kommerz im öffentlichen Raum.
Die Vorweihnachtszeit mit ihren festlich beleuchtenden Dörfern und Städten bringt auch viel Verkehr und überbordenden Kommerz im öffentlichen Raum.
Öffentlicher Raum kennt keine Konsumpflicht. Öffentlicher Raum ist nicht nur für die Kaufkräftigen. Im öffentlichen Raum halten wir uns auf.
Unser tägliches Leben findet auf den Strassen statt. Strassen dienen heute mehrheitlich der schnellen Verbindung. Gemeinsam müssen wir sie wieder zu unseren öffentlichen Räumen machen.
Centré Pompidou, Gebäude und Platz sind entworfen als «Place for People», als Lebensort für Menschen, eine kleine Stadt in der grossen Stadt.
Angesichts der überlauten Tagespolitik in allen Medien, welche Relevanz hat da die Diskussion um den öffentlichen Raum in der Schweiz?
Die Stadt der kurzen Wege als Chance für urbane Räume, auch in der Agglo. Nebeneinander von Nutzung, Durchmischung und Koexistenz verkürzen die Wege.
Unsere Vision vom öffentlichen Raum ist ein Ort, an dem alle hin und wieder ihre Kopfhörer abnehmen, ihre Handis auf lautlos stellen und dafür ihre Sinne auf Empfang schalten. Dann merkt man ungefiltert, wo man überhaupt ist, wer gerade sonst noch unterwegs ist und was es so alles gibt in unserer bunten Gesellschaft.
Die Räume dazwischen prägen unsere Orte. Als Strassen, Plätze, Parks, Gärten, Höfe, Kreuzungen – in unterschiedlichsten Dimensionen, Ausdruck, Nutzung. Ihnen muss die Aufmerksamkeit gehören, die gesamte Wertschätzung aller – der Besitzenden, Behörden, Planenden und Nutzenden.