Wo Fremde einander zivilisiert begegnen. Die öffentlichen Räume der Stadt als Orte der Demokratie
Der Text von V. M. Lampugnani zum Tag des öffentlichen Raums am 28.6. in Originallänge und mit Bildern.
Der Text von V. M. Lampugnani zum Tag des öffentlichen Raums am 28.6. in Originallänge und mit Bildern.
Kann eine Institution, die Eintritt verlangt, ein öffentlicher Raum sein? Reflexion und Diskussion über Kunst sind Spiegel unserer Demokratie.
Wir müssen wieder lernen, genau hinzusehen: Wie bewegen sich Menschen im Siedlungsgebiet? Wo entstehen neue Spuren, und welche Verbindungen fehlen?
Schön wäre eine Stadt, wo leere Plätze ebenso geschätzt werden wie volle und wo das pralle städtische Leben auch mal zur Ruhe kommt.
Die Bank ist ein Ort des Anhaltens, eine verwirklichte Utopie. Sie ist Urlaub zum Greifen nah. Auf Bänken betrachtet man das Schauspiel der Welt …
Der spontane, nicht kalkulierbare, auch flüchtige Raum, der sich in ständiger Bewegung befindet und sich durch das Unvorhersehbare auszeichnet
Welchen Wert geben wir öffentlichen Gütern? Die Bewertung und Wertschätzung des öffentlichen Stadtraums ist keine rein ökonomische Frage.
Leben wir zunehmend in der Privatheit oder kämpfen wir stattdessen für einen öffentlichen Raum jenseits des Konsums und der Fortbewegung?
OpenSquare steht ein für die Wertschätzung des öffentlichen Raums als fundamentale Einrichtung einer offenen, demokratischen Gesellschaft.