Definitiv kein Weihnachtsmärchen
Die Vorweihnachtszeit mit ihren festlich beleuchtenden Dörfern und Städten bringt auch viel Verkehr und überbordenden Kommerz im öffentlichen Raum.
Jeweils an einem Sonntag im Monat greifen Open-Square-AutorInnen Themen auf, die sie am öffentlichen Raum umtreiben.
Die Vorweihnachtszeit mit ihren festlich beleuchtenden Dörfern und Städten bringt auch viel Verkehr und überbordenden Kommerz im öffentlichen Raum.
Öffentlicher Raum kennt keine Konsumpflicht. Öffentlicher Raum ist nicht nur für die Kaufkräftigen. Im öffentlichen Raum halten wir uns auf.
Strassen sind öffentliche Räume. Das sollte sich in den sorgfältig gestalteten Fassaden ebenso wie in der Gestaltung der Strassenbeläge spiegeln.
Gehören Vorzugsrouten für Velos auf Quartierstrassen oder doch eher auf städtische Hauptverkehrsachsen?
Unser tägliches Leben findet auf den Strassen statt. Strassen dienen heute mehrheitlich der schnellen Verbindung. Gemeinsam müssen wir sie wieder zu unseren öffentlichen Räumen machen.
Wenn wir heute vom «Tag des öffentlichen Raums» sprechen, dann meinen wir unseren Lebensraum und damit den «öffentlichen Raum für alle».
Centré Pompidou, Gebäude und Platz sind entworfen als «Place for People», als Lebensort für Menschen, eine kleine Stadt in der grossen Stadt.
Öffentlicher Raum, den wir meinen – Es ist öffentlicher Raum: Hierhin gehören alle.
Angesichts der überlauten Tagespolitik in allen Medien, welche Relevanz hat da die Diskussion um den öffentlichen Raum in der Schweiz?
Was hat der öffentliche Raum mit einem Turnhallenboden gemeinsam? Nichts, eigentlich. Warum gibts dann immer mehr bunte Striche im öffentlichen Raum?
Die Stadt der kurzen Wege als Chance für urbane Räume, auch in der Agglo. Nebeneinander von Nutzung, Durchmischung und Koexistenz verkürzen die Wege.
Zwei humorvolle und ironische Zeitzeugnisse, die zum Schmunzeln anregen und kritisch hinterfragen, was Planung aus öffentlichen Räumen macht.
Ab Februar gilt auf New Yorks Strassen neues Recht für FussgängerInnen.
Unsere Vision vom öffentlichen Raum ist ein Ort, an dem alle hin und wieder ihre Kopfhörer abnehmen, ihre Handis auf lautlos stellen und dafür ihre Sinne auf Empfang schalten. Dann merkt man ungefiltert, wo man überhaupt ist, wer gerade sonst noch unterwegs ist und was es so alles gibt in unserer bunten Gesellschaft.
Wie genau engagieren sich die Schweizer Städte für den öffentlichen Raum, und was ist er ihnen wert? Wie wird in Zukunft der Autoverkehr zu Gunsten des öffentlichen Raums eingeschränkt, was genau sind die Bestimmungen der Städte bezüglich Werbeveranstaltungen und die Ökonomisierung im öffentlichen Raum und gibt es diese überhaupt? Und, wer braucht die vielen Events, die in den Sommermonaten die Städte zum Überlaufen bringen?
Die Räume dazwischen prägen unsere Orte. Als Strassen, Plätze, Parks, Gärten, Höfe, Kreuzungen – in unterschiedlichsten Dimensionen, Ausdruck, Nutzung. Ihnen muss die Aufmerksamkeit gehören, die gesamte Wertschätzung aller – der Besitzenden, Behörden, Planenden und Nutzenden.
Gerade im Sommer sind die Strassen, Plätze, Parks und Seeufer für die Bewohner speziell attraktiv, und auch dann besuchen uns die meisten Touristen. Dazu kommen die vielen Events, die den öffentlichen Raum zeitgleich belasten. Solche Konflikte zu benennen, ihnen nachzugehen und darüber zu schreiben gehört zu den Aufgaben von OpenSquare, und nicht nur an einem Tag im Jahr.